Studio Mätsch und Berni Hanel luden zum Spielen in den Mätschpoint
Im Rahmen von FUTUROMUNDO EDU und FUTUROMUNDO FORESIGHT lud ein außergewöhnlicher Abend im Literaturhaus Stuttgart dazu ein, die Stadt aus einer neuen Perspektive zu betrachten – auf Kinderaugenhöhe.
Unter dem Titel „Kinderfreundliche Kommune – Realität oder nur ein Label?“ versammelten sich Fachleute, Visionär:innen und Engagierte aus Politik, Stadtentwicklung und Bildung zu einem analogen Kontrastprogramm jenseits digitaler Zukunftsphantasien.
Zentrales Element des Abends war die Podiumsdiskussion u.a. mit Staatssekretärin Elke Zimmer (Verkehr, BW) und Dominik Bär (Deutsches Kinderhilfswerk), die gemeinsam mit weiteren Gästen der Frage nachgingen, ob Städte ihrer Verantwortung gegenüber Kindern wirklich gerecht werden.
Es wurde deutlich: Eine kinderfreundliche Stadt ist keine Option, sondern eine gesellschaftliche Notwendigkeit – doch zwischen Absichtserklärungen und gelebter Realität klafft oft eine Lücke.
Begleitet wurde der Abend von einem Markt der Möglichkeiten, auf dem innovative Projekte und Ansätze zur kindgerechten Stadtgestaltung vorgestellt wurden – von bewegungsfreundlichen Quartieren bis zu partizipativen Planungsprozessen. Besucher:innen konnten hier ins Gespräch kommen, Ideen sammeln und sich vernetzen.
Das Finale des Abends war ein sinnliches Erlebnis: Fabian Seewald und die Lichtfigur DUNDU verwandelten das Literaturhaus in einen poetischen Spielraum der Fantasie – ein eindrucksvoller Abschluss für einen Abend, der zeigte, wie wichtig es ist, den Blickwinkel der Kinder in die Stadtentwicklung zu integrieren.
Fazit: Ein gelungener Auftakt für eine Diskussion, die weitergeführt werden muss – denn nur wenn Städte kinderfreundlich gedacht und gestaltet werden, werden sie auch zukunftsfähig.

Wer kam zum MÄTSCHPOINT?
Mitentscheider*innen, Wegweiser*innen, Gestalter*innen und kreative Köpfe aus den Bereichen Stadtentwicklung, Zukunftsvisionen, Lebensraumgestaltung, Pädagogik, Mobilität oder Transformationsmanagement.
DIE GASTGEBER

Mit einem starken gesellschaftlichen Anspruch setzt sich Mätsch mit umfangreicher planerischer Fachexpertise für Resilienz fördernde Räume ein, die nicht nur Spielfreude ermöglichen, sondern auch soziale Interaktion, motorische Entwicklung und kreative Prozesse fördern. Ziel ist es, nachhaltige und inspirierende Umgebungen zu schaffen, die Kinder in ihrer Entwicklung stärken und langfristig zu einer lebenswerten Zukunft beitragen.
PROGRAMM, 3. JULI 2025
3. Juli 2025, 17:00 Uhr - 18:00 Uhr
APERO mit allen Sinnen
Literaturhaus Stuttgart
18:00 Uhr - 19:00 Uhr
PODIUMSDISKUSSION
Kinderfreundliche Kommune - Realität oder nur ein Label?
Gäste: Elke Zimmer, Dominik Bär, Miriam Zeleke, Maria Larissa Stoy und weitere…
Moderation: Bettina Dreiseitl
19:30 Uhr - 21:00 Uhr
MARKT DER MÖGLICHKEITEN
Impulse und Inspiration
21:00 Uhr - 22:00 Uhr
FINAL MÄTSCH
Zusammenspiel mit DUNDU
DAS PODIUM
Kinderfreundliche Kommune – Realität oder nur ein Label? Was bedeutet es, wenn Kinder sich sicher und selbstbestimmt bewegen können – auch im Kontext von Klimakrise und Digitalisierung? Wie sehen echte Teilhabe, Mitgestaltung und altersgerechte Mobilität aus? Und wo stehen wir als Gesellschaft, wenn es um die Umsetzung kinderfreundlicher Stadtentwicklung geht?
MARKT DER MÖGLICHKEITEN
Kinder sind die Zukunft unserer Gesellschaft – es ist unsere Aufgabe, ihnen einen Lebensraum zu bieten, der ihre Entwicklung fördert und ihnen ein sicheres, inspirierendes und kindgerechtes Umfeld bietet. Eine Auswahl aus der Praxis beispielhafter Vertreter*innen des Kindeswohls aus den Bereichen Architektur, Freiraumgestaltung, Politik, Beteiligung und Kultur, lud auf dem Markt der Möglichkeit ein zum Austausch, zur Beratung und zum Ideenspiel.
Folgende Mitspieler*innen stellen aus:
+ Lernlandschaft
Für die Verbindung zwischen Pädagogik und Architektur
+ KuKuk Kultur e. V.
Für soziale Spielräume weltweit
+ Jugendrat Stuttgart
Für die Stimme der Jugend
+ JES Stuttgart
Für kindgerechte Kulturvermittlung
+ Planungsbüro Stadtkinder
Für eine familienfreundliche Stadtentwicklung in Beteiligung



















