Özdemir übernimmt Schirmherrschaft: Futuromundo startet durch
- 23. Juni
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Quelle. Torsten Ströbele, Stuttgarter Zeitung

Foto: Andreas Rosar
Das Zukunftsfestival bringt am 25. und 26. Juni Menschen und ihre Ideen zusammen. 150 Redner, fünf Konferenzen und eine große Party warten auf die Gäste
Stuttgart trägt Pink: Die Banner des Zukunftsfestivals Futuromundo sind im Stadtbild präsent. Sie hängen auffällig an Brücken und anderen Orten, die stark frequentiert sind. Die Werbetrommel wird gerührt, das Programm ist komplett.
Und auch die Schirmherrschaft steht. Kein geringerer als Baden-Württembergs Ministerpräsident Cem Özdemir hat dieses Amt übernommen. „Das unterstreicht die wachsende Bedeutung von Futuromundo als Plattform für den Austausch zwischen Wirtschaft, Wissenschaft, Technologie und Bildung“, sind sich die Macher des Festivals sicher.
Kai-Erik Ströbel, Moritz Zimmer sowie die Brüder Leonard und Gordon Sommer sind von ihrem Konzept überzeugt: „Mit jedem Tag, der näher rückt, wird sichtbarer, was Futuromundo 2026 ausmacht: zukunftsweisende Ideen, ungewöhnliche Impulse und ein Festival, das vielerlei Disziplinen überraschend zusammenbringt.“
Am Donnerstag, 25. Juni, und am Freitag, 26. Juni, wird zwischen Liederhalle, Haus der Wirtschaft und Berliner Platz in Stuttgart ein Raum entstehen, in dem Innovation, Technologie, Kreativität und Kultur zusammenkommen. Futuromundo besteht aus insgesamt fünf Konferenzen, 16 Clubhouses (kostenfrei), elf Locations, vier Co-Creation-Zonen und einer offenen Festivalbühne. Alle Veranstaltungen sind in einem Zeitplan auf der Internetseite von Futuromundo zu sehen, damit man seinen Tag im Vorfeld planen kann.
Insgesamt werden mehr als 150 Redner erwartet, darunter Baden-Württembergs Kultusminister Andreas Jung, der die Futuromundo eröffnen wird. In einem persönlichen Gespräch sprechen er und Leonard Sommer über Zukunftsmut, Bildung und die Chancen der nächsten Generation.
Am Donnerstag wird auf dem Berliner Platz groß gefeiert
An den beiden Festival-Tagen sind auch internationale Gäste aus Japan, Finnland und der Web3-Szene mit von der Partie. Letztere ist eine dezentrale Bewegung, die auf Blockchain-Technologien, Smart Contracts und Kryptowährungen basiert und darauf abzielt, die Macht von großen Tech-Konzernen zurück an die Nutzer zu übertragen. Zudem geht es auch um Robotik, Bildung und XR (Extended Reality). Das ist ein Sammelbegriff für immersive Technologien, welche die Wahrnehmung erweitern, indem sie physische und digitale Welten verschmelzen lassen.
„Die Futuromundo 2026 bringt Menschen zusammen, die Zukunft aktiv gestalten wollen. Vordenkerinnen und Vordenker aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Kultur treffen aufeinander, um neue Perspektiven zu entwickeln und konkrete Lösungen zu denken“, sagen die Organisatoren. „Generell kann man sagen, dass das urbane Cross-Innovation-Konzept aufgeht. Durch die Vielzahl an starken Clubhouses, das Areal rund um Liederhalle und Haus der Wirtschaft sowie die große Party am Donnerstag ab 17 Uhr auf dem Berliner Platz ist ein sehr lebendiges Gesamtformat entstanden.“
Gemeinsam mit Techtation, einem Event-Kollektiv für Hard Dance, Trance und House, soll nach den Konferenzen am Donnerstag mitten in der Stadt ein Ort für Musik, Begegnung und die Gespräche stattfinden, für die zwischen den einzelnen Vorträgen und Veranstaltungen oft keine Zeit bleibt. Die Futuromundo-Macher rechnen mit rund 2000 Gästen.
Das gesamte Programm von Futuromundo ist auf der Internetseite www.futuromundo.com zu sehen. Dort sind auch Tickets für die Veranstaltungen zu kaufen. Dort gibt es ebenso vergünstigte Tickets - zum Beispiel für Studierende der Universität Stuttgart. Dann kostet eine Karte für einen Tag nur 19 Euro und 29 Euro für ein Zwei-Tage-Ticket.


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